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GINGER - Genderaspekte In der Nutzung von Gebäuden, Energie und Ressourcen

 

Die Studie untersucht den Einfluss des Nutzer_innenverhaltens auf den Betrieb von Niedrigstenergie- und Plusenergiegebäuden differenziert nach gesellschaftlichen, sozialen und interkulturellen Aspekten wie im Besonderen nach Gender-Aspekten. Daraus ergeben sich passgenauere Lösungen für Produktentwicklung und Kommunikation sowie für den Planungsprozess.

 

Laut EU-Projekt „BEHAVE“ (http://www.energy-behave.net/) ist mehr als die Hälfte der Energieeinsparungen auf Verhaltensänderungen zurückzuführen. Dieses Potenzial lässt sich umso besser erschließen, je differenzierter die Nutzer_innen, ihre Motive und Handlungsoptionen bekannt sind. In der Entwicklung zum Plus-Energiegebäude werden Nutzer_innen zu aktiven Akteur_innen (Prosumern), die nicht nur Strom konsumieren sondern auch Strom an das Netz abgeben. Durch richtiges Verhalten wirken sie maßgeblich an einer ausgeglichenen Energiebilanzierung mit. In diesem Zusammenhang blieb die Gender- und Diversitäts-Dimension bislang unberücksichtigt.

 

Ziel ist eine umfassende Analyse des Nutzer_innenverhaltens in Hinblick auf optimale Lösungen im Zielkonflikt zwischen energieeffizienter Gebäudekonzeption und verbraucherseitig bestimmten Einflußfaktoren. Untersucht wird ein breites Spektrum an Gebäudetypologien (großvolumige Wohnbauten, Büro- und Verwaltungsbauten, Schulgebäude, Kindergärten, Bildungscampus mit
Volks-, Musikschule, Kindergarten u. Hort im Verbund), die in den letzten fünf Jahren im Passiv-/ Plusenergiehausstandard neu errichtet oder auf Niedrigstenergiestandard saniert wurden. Dabei wird der gesamte Prozessverlauf – vom Planungsbeginn bis zum gegenwärtigen Betrieb – in Betracht gezogen.

 

Daraus sollen Erkenntnisse für die Planung und Bauausführung sowie für die Produktentwicklung abgeleitet werden:  Bei Planung- und Bauausführung werden Rückschlüsse zur zeitgerechten Einbeziehung von Nutzer_inneninteressen im Vorfeld sowie zu adäquaten Beratungs- und Informationsangeboten für den Betrieb und den Gebrauch erwartet. Die Ergebnisse liefern Input für die Spezifizierung bzw. Detaillierung von bestehenden  Standardnutzer_innenprofilen für die Planung. Im Hinblick auf Input für die Produktentwicklung steht die gebäudetechnische Ausstattung und die Steuerungs- und Regelungstechnik im Zentrum der Fragestellungen.

 

PROJEKTTEAM

u.s.e. Institut für nachhaltige Energienutzung – Forschung, Kommunikation und Innovation

www.use-energy.at

DIin Drin Edeltraud Haselsteiner, Architektur und Planung

Magª. Drin. Susanne Geissler, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie, Technischer Umweltschutz
Magª. Dr
in Siegrun Klug, Markt- und Konsumentenforschung

Gender Expertise / Wissenschaftliche Begleitung und prozessbezogene Beratung zu Gender und Diversity

Institut Im Kontext. Institut für Organisationsberatung Gesellschaftsforschung Supervision und Coaching. www.imkontext.at

DSAin, MSc, Gabriele Bargehr, Geschäftsführung Institut Im Kontext

Magª. Drin. Sabine Steinbacher, Wissenschaftliche Leitung Institut ImKontext

 

Projektlaufzeit: Juli 2012 bis Juni 2014

Finanzierung / Förderung: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), im Rahmen der Programmlinie FEMtech FTI-Projekte

Projektkoordination / Kontakt: DIin Drin Edeltraud Haselsteiner; edeltraud.haselsteiner@aon.at

 

 

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